Studio LTA

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tolle Architektur

Da ich mich schon beruflich den ganzen Tag mit Architektur befasse, kommt das Thema hier meist recht kurz weg bzw. eher etwas seltener zu Wort. Design und Architektur sind jedoch sehr oft eng miteinander verbunden und so bin ich vor kurzem gefragt worden, ob ich nicht mal über genau so eine Verbindung *berichten möchte.

Das Studio LTA aus Stuttgart hat sich auf Leichtbau und temporäre Architektur spezialisiert. Sie entwickeln und realisieren individuelle Konzepte in enger Zusammenarbeit mit ihren Kunden, so dass diese optimal präsentiert werden. Für euch bedeutet das, heute geht es mal um Design- bzw. Produktentwicklung in ziemlich großen Dimensionen.

Im Mai diesen Jahres hat das Studio zum Beispiel einen Messestand auf der Techtextil 2015 gestaltet, der sich echt mal sehen lassen kann. Der Stand bildete den Rahmen zur Ausstellung eines Studentenwettbewerbs zum Thema „Textile Strukturen für neues Bauen“. Da soll jetzt noch mal einer behaupten, dass das nicht eine tolle graphische Erscheinung ist!

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Schon 2009 zeigten Julian Lutz und Philipp Kuner mit einer ihrer Leichtbaukonstruktionen „PLUSMINUS“, dass Messe- und Eventarchitektur äußerst ästhetisch sein kann. Und genau diese Konstruktion war auch der Grund, dass irgendwann ein Filmteam aus Hollywood auf sie aufmerksam wurde.

Deutsche Architektur goes Hollywood! Wie? Was? Architektur – Hollywood? Ganz richtig gelesen! Das Stuttgarter Studio liefert zwei Kulissen für den am 20. August erscheinenden Sci-Fi-Thriller „Self/Less“ des Regisseurs Tarsem Singh! Wie cool ist das denn bitte? Da stellen zwei Deutsche Architekten einfach mal ne Hollywoodkulisse hin.

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Normalerweise würde ich hier nicht Werbung für einen Kinofilm machen, aber die Kombination von ausgefallener (Messe-)Architektur, Stuttgart goes Hollywood und den interessanten Arbeiten des Studios fand ich schon einen Beitrag wert. Ist mal was anderes und vom Thema her haben leichte Flächentragwerke im Bereich der Architektur sicher eine wachsende Bedeutung. Dach- und Fassadenkonstruktionen mit mehrmaligen Folien oder Textilien können tolle neue Impulse geben. Hier in München kennen wir uns mit „aufgeblasenen Kissen“ seit dem Bau der Allianz Arena ja bereits bestens aus!

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„Aufgeblasene Folienschläuche bilden ein Gitternetz, welches ohne eine Hilfskonstruktion schnell aufgebaut ist und durch eine kontinuierliche Luftversorgung der Schläuche stabil gehalten wird. Die Fixierung der sich kreuzenden Schläuche durch eine reversible Klebeverbindung an den Knotenpunkten sowie der Unterdruck zwischen zwei Hüllfolien ober- und unterhalb des Gitternetzes sorgen für die Aussteifung der Konstruktion; die zukunftsweisende Materialwahl ermöglicht ein sehr geringes Eigengewicht.“

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Auch im Außenraum ist das Studio aktiv und stellt temporäre Bauten und leuchtende Elemente auf, die sich sehen lassen können! Ich bin mal gespannt, was die Jungs in den nächsten Jahren noch so alles auf die Beine stellen!

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Originalfotos: Studio LTA

*“Der Bericht beruht auf meiner eigenen Meinung, meiner Liebe zur Architektur im Gesamten und ich danke Lisa Mattis für ihre Anfrage und den äußerst netten Kontakt!”

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